Handwerk mit Herkunft
Wir fertigen in Neukirch/Lausitz. Hier sind die Menschen, die Erfahrung und die Werkstätten, in denen unsere Produkte entstehen.
ÜBER UNS
Seit 1824 wird in Neukirch/Lausitz Keramik gefertigt. Unser Manufakturhaus verbindet die Töpfertradition der Oberlausitz mit neuen Produkten und Verfahren. Dahinter stehen Menschen, die ihr Wissen im Handwerk bewahren und weitergeben.
KANNEGIEẞER · SEIT 1824Foto: © Steffen Unger
UNSER MANUFAKTURHAUS
Unsere Wurzeln liegen in der Töpfertradition der Oberlausitz. Seit 1910 ist der Betrieb mit dem Namen Kannegießer verbunden. Über Generationen ist ein Wissen entstanden, das sich nicht einfach in eine Zeichnung übertragen lässt: das Gefühl für Form, Material und den richtigen Moment.
Dieses Wissen ist unsere Grundlage. Neue Werkstoffe, digitale Werkzeuge und eigene technische Entwicklungen erweitern unsere Möglichkeiten. So bleibt die Manufaktur in Bewegung.
MEILENSTEINE SEIT 1824
Eine Zeitreise durch unser Manufakturhaus. Wählen Sie ein Jahr und entdecken Sie, was uns geprägt hat.
EIN MEILENSTEIN UNSERER GESCHICHTE
In Neukirch/Lausitz entsteht die Töpferei, aus der unser heutiges Manufakturhaus hervorgeht. Damit beginnt eine Geschichte, die eng mit der Keramiktradition der Oberlausitz verbunden ist. Im Mittelpunkt stehen der Werkstoff und das Wissen um seine Verarbeitung: Wie lässt sich eine Form aufbauen? Wie verändert sie sich beim Trocknen und Brennen? Dieses handwerkliche Verständnis wird über Generationen weitergegeben. Es bildet bis heute die Grundlage unserer Arbeit – auch dort, wo inzwischen digitale Werkzeuge und moderne Anlagen zum Einsatz kommen.
EIN MEILENSTEIN UNSERER GESCHICHTE
Ernst Emil Kannegießer übernimmt die Töpferei in Neukirch. Seitdem sind der Betrieb und seine weitere Entwicklung eng mit der Familie Kannegießer verbunden. Mit der Übernahme beginnt ein neues Kapitel auf einer bereits gewachsenen handwerklichen Grundlage. Der Name Kannegießer steht heute für diese Verbindung von familiärer Geschichte, regionaler Herkunft und keramischem Können. Das über Generationen weitergegebene Wissen prägt unsere Arbeit und begleitet uns bei der Entwicklung neuer Produkte und Verfahren.
EIN MEILENSTEIN UNSERER GESCHICHTE
Mit Heise Original Bunzlauer zieht eine weitere traditionsreiche Marke in unsere Fertigung ein. Ihre Dekore und Sortimente ergänzen die Oberlausitzer Keramik und erweitern die gestalterische Vielfalt unseres Hauses. Unterschiedliche keramische Traditionen finden damit in Neukirch zusammen. Für unsere Kundinnen und Kunden wächst die Auswahl an Formen und Dekoren. Zugleich zeigt dieser Schritt, wie sich unser Manufakturhaus weiterentwickelt: Wir führen die eigene Tradition fort und schaffen Raum für weitere Marken mit einer eigenen Geschichte und Handschrift.
EIN MEILENSTEIN UNSERER GESCHICHTE
Der großflächige Einsatz von Solarenergie ergänzt unseren Betrieb. Damit rückt neben der Herstellung unserer Produkte auch die Frage stärker in den Blick, wie wir die Manufaktur mit Energie versorgen. Denn keramische Fertigung benötigt Energie – insbesondere für die Brennprozesse. Die Nutzung der Sonne ist ein Baustein bei der Weiterentwicklung unserer Energieversorgung. Sie gehört zu den praktischen Aufgaben, mit denen wir uns als produzierendes Unternehmen befassen.
EIN MEILENSTEIN UNSERER GESCHICHTE
CAD/CAM ergänzt unseren handwerklichen Modellbau. Formen können damit digital konstruiert und mithilfe computergestützter Bearbeitung umgesetzt werden. Neue Entwürfe lassen sich gezielt ausarbeiten und für den weiteren Herstellungsprozess vorbereiten. Das Wissen um keramische Werkstoffe bleibt dabei entscheidend: Schwindung, Entformung und spätere Verarbeitung müssen bereits in der Konstruktion berücksichtigt werden. Digitale Werkzeuge und handwerkliche Erfahrung greifen so ineinander. Gemeinsam erweitern sie unsere Möglichkeiten, eine Produktidee in ein Modell und schließlich in eine herstellbare keramische Form zu übersetzen.
EIN MEILENSTEIN UNSERER GESCHICHTE
Wir beginnen mit der Produktion für den Dresdner Striezelmarkt. Eine Tasse wird damit zum Teil eines besonderen Besuchserlebnisses und zum Erinnerungsstück an Dresden. Zugleich eröffnen neue Verfahren für fügelose Keramik zusätzliche Möglichkeiten in der Formgebung. Formen, die zuvor aus mehreren Teilen zusammengesetzt wurden, können auf einem neuen Herstellungsweg entstehen. Dieser Meilenstein verbindet einen konkreten Auftrag mit der Weiterentwicklung unserer Fertigung: Die Anforderungen an das Produkt geben den Anstoß, auch den Weg seiner Herstellung neu zu denken.
EIN MEILENSTEIN UNSERER GESCHICHTE
Die erste robotergestützte Anlage zum Angarnieren von Henkeln kommt zum Einsatz. Mit Angarnieren ist das Ansetzen und Verbinden des Henkels mit dem keramischen Gefäß gemeint. Die Anlage unterstützt diesen Arbeitsschritt durch wiederholgenaue Bewegungen und eine gleichmäßige Positionierung. Währenddessen können sich Mitarbeitende weiteren Aufgaben in der Fertigung widmen. Der Einsatz zeigt, wie Automatisierung in unserer Manufaktur ansetzt: bei einer konkreten Aufgabe, deren technische Lösung mit dem Wissen über Material, Form und Verarbeitung entwickelt wird.
EIN MEILENSTEIN UNSERER GESCHICHTE
SAXONIA erhält den Sonderpreis der sächsischen Handwerkskammern im Rahmen des Sächsischen Staatspreises für Innovation. Ausgezeichnet wird die Entwicklung fügeloser Keramik. Sie eröffnet einen Herstellungsweg für Formen, die zuvor aus mehreren Teilen zusammengesetzt wurden. Die Auszeichnung würdigt damit eine technische Entwicklung aus unserer keramischen Praxis. Für unser Manufakturhaus bestätigt sie, welchen Wert es hat, Erfahrungen aus der täglichen Fertigung aufzugreifen und daraus neue Lösungen für Produkte und ihre Herstellung zu entwickeln.
EIN MEILENSTEIN UNSERER GESCHICHTE
Wir feiern zwei Jahrhunderte Keramik aus Neukirch. Das Jubiläum verbindet den Rückblick auf die Anfänge unserer Töpferei mit dem Blick auf das heutige Manufakturhaus. Handwerkliche Erfahrung, unterschiedliche Marken und eigene technische Entwicklungen prägen inzwischen unsere Arbeit. Dahinter stehen Menschen, die ihr Können einbringen und weitergeben. Dieses Zusammenspiel möchten wir fortführen: die keramische Tradition unseres Hauses bewahren, neue Gestaltungsmöglichkeiten erproben und die Fertigung mit praktischen Ideen weiterentwickeln.
KÖNNEN, DAS MAN WEITERGIBT
Ein Dekor erhält seinen Charakter durch die Hand, die es malt. Ein Modell gelingt durch Erfahrung und Genauigkeit. Und eine Serie entsteht, weil viele einzelne Arbeitsschritte gut zusammenspielen.
Deshalb gehören handwerkliche Ausbildung, Zusammenarbeit und technische Neugier für uns zusammen. Wir möchten, dass dieses Können eine Zukunft hat.
Wir fertigen in Neukirch/Lausitz. Hier sind die Menschen, die Erfahrung und die Werkstätten, in denen unsere Produkte entstehen.
Sorgsamer Materialeinsatz, langlebig gedachte Produkte und die Weiterentwicklung unserer Energieversorgung sind Aufgaben, an denen wir im Betrieb arbeiten.
Wir investieren unsere Erfahrung in neue Produkte und Prozesse. Tradition gibt Orientierung – und den Mut, Dinge weiterzudenken.